Mit Asterix und der Greif ist der neueste Band des Kultcomics gerade erschienen. In unserem Review erfährst du, um was es darin geht und wie gelungen er ist.
von Christoph König
Asterix! Die Legende ist zurück. Mit Asterix und der Greif ist seit 21. Oktober Band 39 des unbeugsamen Galliers erschienen. Ganz Gallien und die Welt mag inzwischen vom Digitalzeitalter erfasst sein. Das kultige Druckwerk hört aber nicht auf Widerstand zu leisten und ist erfolgreich, wie eh und je – erreicht es doch noch immer ein Millionenpublikum. Und das, obwohl die ursprünglichen Schöpfer Rene Goscinny und Albert Uderzo schon verstorben sind. Das Duo Jean-Yves Ferri (Autor) und Didier Conrad (Zeichner) ist seit fünf Bänden federführend verantwortlich und hat das Erbe mit viel Fingerspitzengefühl in die Gegenwart geführt.
Asterix und der Greif – Inhalt
Idefix hält Obelix wieder ordentlich auf Trab – diesmal mit seinen neuen Wolfsfreunden.
Im neuesten Teil schickt Cäsar seine Schergen weit in den Osten, wo Schnee und Eis regieren. Sie sollen ihn tief in Barbaricum einen Greif aufspüren – immerhin braucht er eine neue Attraktion für seine Amphitheater. Eine entführte sarmatische Amazone soll ihnen den Weg weisen. Logo, dass ihnen dabei Asterix, Obelix und Idefix in die Quere kommen. Denn die eilen den Sarmaten natürlich zur Hilfe. Doch als sie zu den Verbündeten stoßen, müssen sie feststellen, dass hier doch alles sehr anders ist als daheim. Denn hier ziehen die Frauen in den Krieg und die Herren kümmern sich um Kind und Haushalt. Und die mutigen Kriegeramazonen müssen sich an so schlagkräftige männliche Unterstützung erst gewöhnen.
Kritik
Asterix und der Greif bietet kurzweilige Unterhaltung, so wie wir sie von den Asterix-Bänden gewohnt sind. Die Kriegeramazonen geben dem Ganzen einen neuen Dreh. Die Illustrationen sind wunderbar liebevoll gestaltet, bunt und detailreich. Die Story kommt rasch in Fahrt und ist, auch wenn sie gegen Ende ein wenig an Schwung verliert, eine runde Sache. Moderne Themen wie Emanzipation und Klimaerwärmung werden geschickt und mit dem gewohnten Schmäh in das Abenteuer gestrickt.
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